Altglas-Sammelcontainer vorerst nicht unterirdisch, sollen aber besseren Schallschutz bekommen

Mittwoch, 25. September 2013

In seiner jüngsten Sitzung beriet der Unterschleißheimer Umwelt- und Verkehrsausschuss darüber, die Altglascontainer unterirdisch aufzustellen. Wegen zu hoher und damit unverhältnismäßiger Kosten wurde das fast einstimmig abgelehnt. Die Stadt nimmt nun aber die Debatte zum Anlass, oberirdisch, nach Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen.

Für die Untersuchung, welche Standorte für die Untertage-Container überhaupt in Frage kommen, entstehen Kosten in Höhe von 10.000 Euro für ein externes Büro.
Eine erste Kostenschätzung vorab hat ergeben, dass für jeden Standort rd. 59.000 Euro Kosten anfallen für die Umrüstung auf unterirdische Sammelbehältnisse.
Insgesamt würden so für die Gesamtumrüstung der derzeit 35 Standorte Kosten von über 2 Mio. Euro entstehen, die in keinem Verhältnis stehen.
Die Stadtverwaltung riet dem Ausschuss deshalb, von den Machbarkeitsprüfungen auch wegen eines bis Ende 2014 laufenden Vertrags mit dem Systembetreiber abzusehen, der eine Umstellung ausschließt. Ab Herbst 2014 bei der Neuvergabe der Container-Entleerung kann das Thema wieder erneut diskutiert werden, womöglich auch unter dem Aspekt, dass nur bestimmte Problemstandorte zunächst erst einmal umgestellt werden sollen.
Der Beschluss des Umweltausschusses wurde ergänzt um den Zusatz, mögliche Lärmverbesserungen an den Standorten zu untersuchen. Die Stadt wird prüfen, ob rund um die Altglascontainer ein wirksamer Schallschutz errichtet werden kann. Eine optische Abschirmung würde sich dann auch positiv auf das Stadtbild auswirken.