Absage an Garchings Pläne

Dienstag, 06. April 2010
Biomasse-Kraftwerk in Hochbrück stößt bei Stadt auf klare Absage

Biomasse-Kraftwerk in Hochbrück stößt bei Stadt auf klare Absage

Der Absicht der Nachbarstadt Garching, in Hochbrück ein Biomasse-Kraftwerk zu planen, hat der Grundstücks- und Bauausschuss erneut eine Absage erteilt. Insbesondere Lohhof-Süd wäre von einer solchen Einrichtung betroffen. Das Kraftwerk soll südlich des bestehenden Recyclingbetriebes an der Ingolstädter Straße errichtet werden. Vor allem das lufthygienische Gutachten, das die Stadt zur Beurteilung des Vorhabens in Auftrag gegeben hatte, lieferte den Ausschussmitgliedern wichtige Argumente. Dessen Ergebnisse lassen vermuten, dass die Stadt wesentlich stärker von dem Kraftwerk betroffen wäre, als der Vorhabensträger dies prognostiziert. Deshalb wird die Stadt das Vorhaben in seiner jetzigen Form ablehnen, solange nicht der Nachweis geführt wird, dass keine schädlichen Emissionen wie Ruß, Feinstaub etc. auf das Unterschleißheimer Stadtgebiet einwirken. Außerdem wird Unterschleißheim Kontrollmesspunkte vor Errichtung der Anlage fordern, um damit Vergleichswerte zum späteren Betrieb zu erhalten. Weiter verweist die Stadt auf die Zunahme des Verkehrs für den ?. Des Verbrennungsmaterials durch Lkw-Verkehr und wird eine entsprechend diesen Argumenten verfasste Stellungnahme abgeben. Alles in allem lehnt die Stadt zum Schutze ihrer Bürger das geplante Heizkraftwerk in der vorliegend bekannten Form eindeutig ab.