7. Interdisziplinärer Arbeitskreis im Kinderschutz tagte im Bürgerhaus

Donnerstag, 26. November 2015

Gemeinsam Lösungen finden – Interdisziplinäres Arbeiten im Kinderschutz

Am Mittwoch, den 18.November 2015, fand der 7. interdisziplinäre Arbeitskreis mit Vertretern und Vertreterinnen aus den Bereichen Jugendhilfe und Gesundheit im Bürgerhaus Unterschleißheim statt.
Dabei kamen Fachleute wie Kinderärzte, Hebammen, Logopädinnen, Ergotherapeuten, Heilpraktiker, Psychologen sowie Sozialpädagogen und Erzieherinnen aus Einrichtungen und Beratungsstellen im Kinder- und Jugendbereich zusammen, um gemeinsam am präventiven Kinderschutz zu arbeiten.

Durch gute Vernetzung und die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Kinder- und Jugendhilfe, dem Gesundheitsbereich sowie den sozialen Netzwerken innerhalb der Stadt Unterschleißheim wollen die Beteiligten frühzeitig für Familien niederschwellige sowie qualifizierte Unterstützung bereithalten.

Wesentlich dabei sind das gegenseitige Verständnis und der offene Austausch bezüglich schwieriger Fragestellungen und gemeinsamer Handlungs- und Sichtweisen im Sinne des frühzeitigen Schutzes der Kinder.

Deshalb wurde beim 7. Arbeitstreffen die Arbeit der Interventionsstelle ILM des Landkreises München vorgestellt, sowie wichtige Fragen der anwesenden Fachkräfte gestellt und diskutiert.
Häusliche Gewalt ist keine Privatangelegenheit, sondern ein Verstoß gegen das Recht jedes Menschen auf körperliche und psychische Unversehrtheit. Der Begriff Häusliche Gewalt bezeichnet die körperliche, sexuelle und psychische Gewalt zwischen Erwachsenen, die in nahen Beziehungen zueinander stehen oder gestanden haben. Kinder leiden sehr unter dieser Form der häuslichen Gewalt.
Die Beratung ist kostenlos, freiwillig, vertraulich, auf Wunsch anonym und unabhängig von Weltanschauung und Konfession.

Der Schutzauftrag versteht sich in erster Linie als Chance für die Kinder, denn ihre Not wird dadurch sensibler und fachlich kompetenter wahrgenommen.

Die Stadt Unterschleißheim setzt damit wichtige Inhalte aus der Regionalen Kinderschutzkonzeption, die im Landkreis München entwickelt wurde, federführend und frühzeitig vor Ort in die Tat um.