50.000 Euro für Sicherheitskonzept

Montag, 28. März 2011
Stadt reagiert auf Vandalismus an Schulen

Stadt reagiert auf Vandalismus an Schulen

Glasscherben, Flaschen und Zigarettenkippen, eingeworfene Scheiben und Verschmutzungen in den Sportanlagen der Grundschulen ? das ist nicht selten das Ergebnis, wenn die Freiflächen nicht für rein sportliche Aktivitäten in Anspruch genommen werden. Die Stadt reagiert darauf mit einem umfassenden Sicherheitskonzept, um damit die zunehmenden Sachbeschädigungen an Schulen einzudämmen.

..Leider wurden in der Vergangenheit vermehrt die Freiflächen bei den Schulen öfter als Treffpunkt von Vandalen in den Abend- und Nachtstunden missbraucht. Die war auch in jüngster Vergangenheit besonders an der Michael-Ende-Schule zu beobachten. Hier wird vor allem der Natur-Erlebnis-Pausenhof in Mitleidenschaft gezogen, der erst vor zwei Jahren unter Mithilfe der Eltern, Lehrer und Schüler gestaltet wurde. Aber auch in den anderen Grundschulen an der Ganghofer Straße, Johann-Schmid-Straße und der Mittelschule sind immer wieder mutwillige Beschädigungen oder Verunreinigungen feststellbar.

In Zusammenarbeit mit der Mobilen Jugendarbeit des "Gleis 1", den jeweiligen Schulleitungen und den Elternbeiräten hat die Stadt ein Konzept erarbeitet, das dem Hauptausschuss vorgestellt und einstimmig beschlossen wurde. Die Kernpunkte sind der Erlass einer Benutzungsverordnung, die Errichtung von Zäunen und Bewegungsmeldern, sowie die Beauftragung eines Sicherheitsdienstes zum Abschließen der Tore nach Ende der Benutzerzeit. Mehrheitlich wurde außerdem eine Videoüberwachung an der Michael-Ende-Schule befürwortet, die den Pausenhof nach Schulschluss überwachen soll. Die Kosten für die Sicherheitsmaßnahmen belaufen sich auf 50.000 Euro.

Die Schulsportanlagen dienen primär dem Schulunterricht. Außerhalb der Unterrichtszeiten stehen diese Flächen allen Jugendlichen zur Verfügung. Es war immer das Ziel der Stadt, Jugendlichen durch die Öffnung der Schulsportanlagen Angebote zu schaffen, wo sie sich treffen und sportlich betätigen können. Dies soll auch weiterhin so bleiben. Die vorgesehenen Maßnahmen des Sicherheitskonzeptes sollen dazu beitragen, gerade die ursprünglich beabsichtigte Nutzung der Außenflächen für den Freizeitsport weiterhin zu gewährleisten. Die Stadt und die Schulleitungen hoffen, dass die einzelnen Schritte des Konzeptes mehr Sicherheit auf dem Schulgelände bringen.