GTU - Geothermie Unterschleißheim AG

GTU - Geothermie Unterschleißheim AG

05.11.2001

Städtische Gebäude werden an das Geowärmenetz angeschlossen

Voraussichtlich noch in diesem Monat wird die von der GTU - Geothermie Unterschleißheim AG, eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Stadt Unterschleißheim, beauftragte Bohrfirma im Valentinspark mit schweren Maschinen und Geräten anrücken und mit der Einrichtung der Bohrstelle beginnen. Anschließend wird das mächtige Bohrgerät aufgestellt, um das in einer Tiefe von ca. 1.900 m von den Fachleuten vermutete Thermalwasser an die Oberfläche zu fördern. Wenn alles nach Plan verläuft, werden bereits Ende 2002/ Anfang 2003 die ersten Anwesen mit dem warmen Wasser beheizt und versorgt.

Nicht nur viele örtliche Betriebe und die Verwalter von Eigentums- und Mietwohnungsanlagen, auch die Stadtverwaltung hat mit spitzem Bleistift vorher sehr genau nachgerechnet und überprüft, mit welchen Anschlusskosten für die einzelnen Einrichtungen und mit welcher Restwertzahlung für die Ablöse der vorhandenen Heizungs- und Warmwasseranlagen zu rechnen ist. Unterm Strich kamen am Schluss schwarze Zahlen heraus. Kein Wunder, dass sich deshalb auch der Stadtrat einstimmig dafür entschieden hat, mit gutem Beispiel voranzugehen und künftig folgende Gebäude an das umweltfreundliche Geothermieprojekt anschließen:

Das Jugendfreizeitzentrum Gleis 1 in Hollern, die (drei) Kindergärten an der Fichten- und Johann-Schmid-Straße, das Rat- und Bürgerhaus, die Grundschule an der Raiffeisenstraße mit den dort vorhandenen Kindergärten und dem Hort und die Grund- und Hauptschule an der Johann-Schmid-Straße.

Parallel dazu werden vom Zweckverband Staatliche weiterführende Schulen das Gymnasium und die Realschule sowie von den Stadtwerken das Freizeitbad angeschlossen.

Ingesamt muss nach Abzug der Restwertzahlungen für die Altanlagen mit Anschlusskosten in Höhe von rd. 666.000,-- DM gerechnet werden.